Krisenmanagement ....
.... bezeichnet den systematischen Umgang mit Krisensituationen. Dies beinhaltet die Identifikation und Analyse von Krisensituationen, die Entwicklung von Strategien, sofern nicht bereits im Rahmen des Risikomanagements geschehen, zur Bewältigung einer Krise, sowie die Einleitung und Verfolgung von Gegenmaßnahmen.
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Auftreten von Krisen
- Fehler machen kann jeder, Fehler macht jeder.
- Und wie es im Volksmund so schön heißt: Aus Fehlern wird man klug.
- Doch wer Fehler übersieht, sie nicht wahrhaben will und ihnen nicht entgegensteuert, wird bald eine Krise erleben, die zur Existenzbedrohung des Unternehmens werden kann.
- Eine Firmenpleite kommt niemals aus heiterem Himmel. Eine Reihe von Problemen, die bereits im Vorfeld entstanden sind , weist schon lange vorher auf eine beginnende Krise hin.
- Eine Krise entsteht nie durch ein einzelnes Problem, eine Krise ist immer die Summe von Fehlern.
Typische Fehler
- Unzureichende berufliche, fachliche und persönliche Qualifikation der/des Unternehmer/in
- Ungenügendes kaufmännisches Wissen, ungenügende Führungskenntnisse oder unzureichende Praxiserfahrung, fehlende Marktkenntnisse, fehlende Stellvertretungsregelung, Führungsschwäche, persönliche Eigenschaften wie Unzuverlässigkeit, Kontaktarmut, wenig Einsatzfreude, Alkohol-/Drogenabhängigkeit, Spielleidenschaft, kostspielige Hobbies, zu aufwendiger Lebenswandel, starkes außerberufliches Engagement
- Mangelnde Planungs- und Marktinformation
- Zu umfangreiche Aufgabenbereiche, fehlende Delegierung, Ungleichgewicht zwischen Kontrolle und Vertrauen auf der Führungsebene, mangelhafte oder fehlende Vorbereitung auf unvorhergesehene Probleme, unrealistische Planung.
- Falsches Unternehmenskonzept
- Fehler bei der Gestaltung des Produkt- bzw. Dienstleistungsprogramms, falsche Ausrichtung der Unternehmensführung
- Falsche Betriebsstätte
- Fehlentscheidungen bei der Standortwahl, Fehlentscheidungen bei der technologischen Ausstattung und Rohstoffsicherung , Mängel bei der Betriebsübernahme
- Unzureichende Betriebsstruktur
- Kapazitäten nicht ausgelastet oder zu schnell erweitert, falsches Warensortiment, überfällige Rationalisierungsmaßnahmen, veraltete Produktionsanlagen, zu hohe Mietbelastung
- Problematische Unternehmensgröße
- bei jungen wachsenden Unternehmen muß die Organisation umgestellt werden, dadurch entstehen unerwartete Mehrkosten, z.B. durch Bedarf an qualifizierten MA, Auslagern von Betriebsbereichen
- Nachlässige Ermittlung des Kapitalbedarfs
- unzureichende und fehlerhafte Finanzierung, zu wenig Eigenkapital
- Überschätzung der Ertragskraft
- Schlechte Organisation und falsche Absatzpolitik
- Verfehltes zielgruppenorientiertes Marketing
- Falsche bzw. fehlende Kostenrechnung und Kalkulation (mangelhaftes Kreditmanagement/Lieferantenkredite, verspätete Zahlungen oder Forderungsausfälle, zu wenig Kunden
- Mangelhafte Buchführung, Mängel im Rechnungswesen
- unzureichende Finanzerschließung, Unterschätzen des kurzfristigen Finanzierungsbedarfs und der Zinsbelastung, zu geringe Liquiditätsreserven, zu hohe Fixkostenbelastung, fehlerhafte Verwaltung und falsches Personalwesen, zu hohe Lohn- und Personalkosten, hohe Mitarbeiter-Fluktuation, unzureichende Qualifikation der MA
- Fehlende Liquiditätsübersicht
- Fehlender Überblick durch nicht notwendige Auslagerung der Buchhaltung, schlechte Aufbereitung der Übersichten, mangelhafte Kenntnis der Kunden und deren Umsätze, veraltete Buchungstechnik, lückenhafte Rechnungsbelege
- EDV-Einsatz ohne Vorbereitung
- Nichtbeachtung der steuerlichen Pflichten
- Falsche Gestaltung der Miet-, Pacht-, Kauf-, Arbeits- und Gesellschaftsverträge
- Falsche Rechtsform, Über- oder Unterversicherung
- Nichtbeachtung der Gründungsformalitäten
- Fehlende oder zu späte Beratung
- Kardinalfehler: Fehlende oder zu späte Beratung, Resistenz gegen Beratung










